Trekkings im Cordillera Real und sonst wo von La Paz

2 Tagen

Acotango Trekking


Der Acotango (6.038 m) ist sicherlich einer der unbekanntesten 6.000er Boliviens, obwohl er zu den am leichtesten erreichbaren gehört. Nur der äußerste Gipfelbereich erfordert den Einsatz von Pickel und Steigeisen, ansonsten bietet der Anstieg praktisch keine alpinistischen Schwierigkeiten. Der einzige Nachteil der chilenisch-bolivianischen Grenzregion sind die oft sehr starken Winde, die so manchen Gipfelsturm zunichtemachen können. Dafür gibt es die höchstgelegenen Quinual-Bäume der Welt, den Sajama-Nationalpark mit dem höchsten Berg des Landes, die riesige Laguna Chungura, den aktiven Vulkan Guallatiri und die beiden Zwillingsvulkane Pomerape und Parinacota. Also eine fantastische Kulisse, mittendrin Ihr Acotango.
1.Tag: Heute starten Sie zunächst einmal mit dem Auto von La Paz in Richtung chilenische Grenze. Kurz vor dieser biegen Sie links auf einen holprigen Schotterweg ein, der Sie recht nahe an eine langgezogene, buntgefärbte Vulkankette heranführt. Über losen Flugsand müht sich das Auto soweit wie eben möglich hinauf, zur Not unter Zuhilfenahme einer Schaufel. Den Rest zum Lager müssen Sie laufen, meistens dauert das etwa 2 Stunden. Ihr Camp liegt nicht so nahe, wie es aussieht, am Bergfuß auf einer breiten Hochfläche. Hier schlagen Sie die Zelte auf und bereiten Ihr Abendessen zu. Sie gehen früh zu Bett, natürlich nicht, ohne noch einmal das unglaublich farbintensive Abendrot über dem Gebiet des Nationalparks zu genießen.
2.Tag: Nun wird es ernst, früh in der Nacht quälen Sie sich aus den Zelten und machen sich im Scheine Ihrer Stirnlampen auf den zunächst einmal recht flachen Weg. Nach und nach wird der Anstieg steiler, später gekrönt von einem aussichtsreichen Gratanstieg. Der Schlussteil ist zwar meistens vereist, aber nirgends wirklich schwierig, so dass Sie bald den aussichtsreichen Hochgipfel erreicht haben. Sie genießen das nicht enden wollende Gipfelpanorama mit dem Riesenklotz des Sajama und dem ebenmäßigen Parinacota. Direkt vor Ihnen erhebt sich der dampfende Kegel des Guallatiri, ein aktiver, ebenfalls über 6.000 m hoher Eisvulkan.
Der Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute, am Camp bauen Sie die Zelte ab und gönnen sich eine kleine Mahlzeit. Dann laufen Sie gleich weiter bis zum Auto und fahren noch am selben Tag nach La Paz zurück.

 

  • Inklusive:
    Privattransport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Verfügbarkeit;
    Übernachtung im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am zweiten Tag;
    Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - La Paz, Acotango Trekking, 6.038 m, Cordillera Real
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3 Tagen

Choro Inka-Pfad, Tour in Gruppe oder Privattour


Von März bis November!

Die Inka-Straße führt durch eine atemberaubende Landschaft mit einer erstaunlichen Vielfalt und mit zahlreichen präkolumbianischen Ruinen. Es braucht nur wenig Zeit, um von dem ewigen Schnee zur üppigen Vegetation zu kommen.
Am ersten Tag wagen Sie sich an den Aufstieg auf einen Pass, Apacheta Chucura, auf 4.850 m Höhe. Dies ist der Punkt, an dem der lange Abstieg in die Täler der Yungas beginnt. Nach 6 Stunden Wanderung kommen Sie im Dorf Challampampa an, in dem Sie zelten werden.
Am zweiten Tag werden Sie sich dann weiterhin abwärts bewegen (natürlich gibt es auch einige gute Steigungen!) in Richtung der Talsohle. Die Vegetation wird dichter und die Luft wärmer. Nach 6 bis 7 Stunden Gehzeit kommen Sie schließlich im Dorf Sandillani an. Die Vegetation ist subtropisch. In San Francisco kampieren Sie dann.
Sie beenden das Trekking am dritten Tag im Dorf Chairo nach einigen Stunden zu Fuß.
In Chairo wartet ein privater Jeep auf Sie, um Sie nach Coroico zu bringen. Am späten Nachmittag kehren Sie mit lokalen Transportmitteln nach La Paz zurück.

 

  • Inklusive:
    Transport nach El Cumbre;
    Transport von Coroico zurück nach La Paz im Bus (nur bei die Privattour);
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Eintrittsgelder (nur bei die Privattour);
    Campinggelder (nur bei die Privattour);
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte.
  • Exklusiv:
    Transport von Coroico zurück nach La Paz im Bus (bei die Tour in Gruppe);
    Eintrittsgelder (bei die Tour in Gruppe), za. Bs. 20 p.P.;
    Campinggelder (bei die Tour in Gruppe), za. Bs. 15 p.P. pro Nacht
    ;
    Schuhe;
    Schlafsack: Nehmt Ihren eigenen Schlafsack mit (mieten kann auch);
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Choro Inca Trail, Apacheta Chucura, 4.850 m
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3 Tagen

Takesi Trekking, Privattour


Am ersten Tag reisen Sie in 2 Stunden mit dem Bus von La Paz nach Ventilla. Von diesem Punkt an beginnen Sie damit, bergauf zu gehen bis zum Dorf Choquekhota. Sie befinden sich auf einer Höhe von 4.650 m. Sie haben eine herrliche Aussicht auf die schneebedeckten Berge von Mururata. Heute geht es weiter bis zum Dorf Kakapi, in dem Sie campen, zu Abend essen und die Nacht verbringen werden.
Am zweiten Tag setzen Sie die Wanderung fort zum Dorf Yanacachi. In dieser Zone ist die Vegetation bereits subtropisch, mit Bananen, Papaya und Coca-Blättern. Sie passieren das kleine Minendorf Chollja. Von hier aus ist es eine Stunde bis nach Yanacachi, einem sehr schönen Dorf im Herzen der südlichen Yungas.
Sie zelten hier in der Gegend.
Am dritten und letzten Tag frühstücken Sie in Yanacachi und gehen auf Entdeckungstour in der kleinen Stadt. Danach bringt Sie ein Bus zurück nach La Paz.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Takesi Trekking
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3 Tagen

Huayna Potosí, tour in Gruppe oder Privattour oder Privattour für unerfahrenen


Sie verlassen La Paz um 9.00 Uhr morgens, um zum Basislager vom Huayna Potosí zu gelangen. Vom Basislager aus machen Sie ein Trekking von ca. 40 Minuten, bis Sie das Lager am Fuß des Gletschers erreichen.
Auf dem Gletscher üben Sie für ungefähr zweieinhalb Stunde verschiedene Techniken. Sie kampieren im Basislager.
Am zweiten Tag Ihres Abenteuers bereiten Sie sich auf ein dreistündiges Trekking vor, an dessen Ende Sie das Höhenlager auf 5.200 m Höhe erreichen.
Sie bleiben über Nacht an diesem Zufluchtsort.
Am dritten Tag steigen Sie auf den Gipfel des Huayna Potosí auf 6.088 m Höhe!
Daher werden Sie früh um ein Uhr nachts aufbrechen. Sie müssen zunächst den Gletscher überqueren, um zur Bergspitze zu gelangen.
Sie kommen an der Spitze gegen sieben Uhr an.
Sobald Sie Ihr Ziel erreicht haben, haben Sie eine herrliche Aussicht vom Gipfel! Sie haben einen Überblick über Sajama, die Cordillera Real und den Titicacasee.
Dann kommen Sie wieder zurück zum Höhenlager, um etwas zu essen, und steigen dann weiter hinunter bis ins Basislager.
Gegen drei Uhr nachmittags sind Sie wieder zurück in La Paz.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Eintrittsgelder bei der Privattour (nicht bei der Tour in Gruppe und der Tour für unerfahrenen);
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte.
  • Exklusiv:
    Eintrittsgelder bei der Tour in Gruppe und der Tour für unerfahrenen, za. Bs. 20 p.P.;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Huayna Potosí 6.088 m
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3 Tagen

Condoriri Trekking


Sehen Sie bitte das 4-Tages Condoriri Trekking an.

Nur lassen Sie den 2. Tag weg, an dem der Cerro Austria bestiegen wird.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen und Kochgeräte;
    Esel für Ihr Gepäck (limitiert);
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
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4 Tagen

Condoriri Trekking inkl. Aufstieg der Cerro Austria


Eine herrliche Trekkingtour durch eines der schönsten Andengebiete Boliviens. Über den Bergweiler Tuni geht es vorbei an malerischen See Augen an die Basis der eisgepanzerten Condoriri-Gruppe, einer der schönsten und gewaltigsten Bergregionen Boliviens.
1. Tag: Früh starten Sie mit dem Taxi von La Paz aus, zuerst über die Hauptstraße nach Copacabana, dann biegen Sie rechts in ein Seitental ab, an dessen Ende sich das malerische Dörfchen Tuni befindet, direkt nebenan der Tuni-Stausee, welcher als Wasserspeicher für die Hauptstadt dient. Von hier aus starten Sie mit Tragtieren durch ein bildschönes Tal zum Hochlager. Der Trek dauert etwa 3 Stunden und ist größtenteils flach. Am See schlagen Sie dann Ihr Lager auf, aufregend nah unter den zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoriri-Gruppe.
2. Tag: Den höchsten Gipfeln des Condoriri vorgelagert, bietet der Cerro Austria aus der Ferne betrachtet einen imposanten Anblick. Wer seine immerhin 5.300 m hohe ebenmäßige Felspyramide vom Tunisee aus zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, kann kaum glauben, dass diese so abweisend wirkende Felsgestalt problemlos auf einfachen Wegen zu besteigen ist. Zudem erhebt sich der Berg direkt über dem Basislager am Fuße der Condiriri-Gruppe, von wo aus etliche Berge dieser Region angegangen werden können. Daher wird er oft als Eingehtour für die schwierigeren Ziele wie den Pequenio Alpamayo oder den Condoriri selbst benutzt.
Da Ihr Ausgangspunkt schon recht hoch gelegen ist, bleiben nur noch etwa 700 Höhenmeter und ungefähr 3 Stunden Aufstieg übrig. Es geht auf recht gutem Pfad über weite Geröllflächen und grünes Weideland in einen kleinen Sattel hinein. Hier wird der Blick plötzlich frei auf die gewaltigen Eisflächen unter dem Condoriri und die Respekt einflößende Eiswand des Ala Izquierda. Sie steigen nun den breiten Grat weiter hinauf, einfach über steilen Schutt, immer noch mit Pfadspuren.
Oben bestechen nicht nur die Fernblicke auf die zahlreichen See Augen, fast die gesamte Cordillera Real lässt sich von hier aus überschauen, an klaren Tagen rückt selbst der nicht allzu weit entfernte Titicacasee ins Blickfeld. Sie steigen am Anstiegsweg auch wieder ab und übernachten noch mal am See.
3. Tag: Heute müssen Sie zuerst einmal einen über 5.000 m hohen Pass überwinden, eventuell bleibt Zeit von dort aus den 5.250 m hohen Mirador "mitzunehmen". Da Sie jedoch schon auf 4.600 m übernachtet haben, ist dieser Aufstieg recht gut zu schaffen. Weiter geht es durch herrlich grüne Bergwiesen, unter den wilden Fels- und Eisgipfeln der Condoriri-Gruppe hindurch, bis zu Ihrem heutigen Lagerplatz Maria Lloco. Dieser befindet sich direkt unter dem gleichnamigen Berg, welcher vor allem durch eine kleine, aber sehr steile Eiswand besticht.
4. Tag: Die heutige Tagesetappe steht ganz im Zeichen eines Berges, eines ganz besonderen allerdings. Der Huayna Potosí mit seiner perfekten Gipfelpyramide aus glänzendem Firn, gehört nicht umsonst zu den begehrtesten Bergsteigerzielen des Landes. Von allen Seiten sticht er deutlich aus der Masse der Andenberge heraus, ein Blickfang während der gesamten Wanderung. Einfach zu besteigen ist er allerdings nicht. Ihr Weg führt heute allerdings nur um den Berg herum, immerhin bis zum Ausgangspunkt der Besteigung am Zongopass. Dort erwartet Sie dann Ihr Taxi und etwa 3 Stunden später genießen Sie, zurück in La Paz, die Annehmlichkeiten der Zivilisation.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
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4 Tagen

Illimani Trekking


Inti Illimani - der Sonnengott. Wahrhaft majestätisch erhebt sich dieser mehrgipflige Eisgigant direkt über der bolivianischen Metropole. Da muss man einfach hinauf. In vier Tagen ist es von La Paz aus zu schaffen, komplett mit (teurem) Privattransport auch in drei. Dafür ist natürlich neben einer sehr guten Kondition auch ein hohes Maß alpiner Erfahrung notwendig, die Eispassagen sind recht steil, die Wegführung kompliziert. Dazu kommt die - für die meisten - ungewohnte Höhe. Der Illimani ist mit 6.439 m der zweithöchste Berg Boliviens und der höchste der Cordillera Real. Der Berg besitzt fünf Gipfel über 6.000 m, deren höchster der Pico Sur ist.
Der indianischen Legende nach soll der Berg (Apu) Mururata versucht haben, den Illimani an Größe zu übertrumpfen, worauf der Illimani erzürnt diesem das schneebedeckte Haupt abschlug. Der abgetrennte Kopf soll sich seither 200 Km weiter westlich in Gestalt des erloschenen Vulkans Sajama befinden.
1. Tag: Je nach Teilnehmerzahl fahren Sie heute mit dem Bus oder Privatfahrzeug von La Paz in Richtung Pinaya, müssen aber kurz vor dem Dorf stoppen, hier müssen fast alle Fahrzeuge passen. Dafür warten Tragtiere auf Sie, die Sie ins erste Lager begleiten. Dieses liegt etwas hinter dem Ort auf 4.500 m Höhe.
2. Tag: Heute müssen Sie mit allem Gepäck noch einmal 1000 Höhenmeter weiter hinauf. Ihr heutiges Ziel heißt Nido de Condores (Kondornest) und dementsprechend abgelegen ist es auch. Wer möchte, kann sich bis hierher einen Träger organisieren. Atemberaubend ist die Aussicht auf das Häusermeer von La Paz.
3. Tag: Etwa 6 Stunden werden von hier zum Gipfel eingeplant, es geht über grandiose Fels- und Eislandschaften in luftiger Höhe. Da Sie aber schon um Mitternacht starten, sehen Sie das meiste davon erst beim Abstieg. Überragend ist die Aussicht vom höchsten Punkt der Cordillera Real, praktisch das halbe Land lässt sich überblicken.
Leider müssen Sie auch noch hinunter, Sie steigen heute noch bis zum ersten Lager ab.
4. Tag: Sie wandern zurück nach Pinaya und zur Straße, von der aus Sie dann per Auto oder Bus zurück nach La Paz gebracht werden.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Illimani 6.439 m second highest mountain of Bolivia
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Illimani 6.439 m second highest mountain of Bolivia
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Illimani Trekking 6.439 m La Paz

4 Tagen

Sajama Trekking


Der höchste Berg Boliviens besticht durch seine freistehende Lage und ist für erfahrene und konditionsstarke Bergsteiger von La Paz aus in vier Tagen zu besteigen.
1. Tag: Sie fahren mit dem Allradfahrzeug oder Bus erst mal nach Patacamaya, einem kleinen Dorf an der Hauptstraße, wo Sie frühstücken können. Durch karge Steppenlandschaften geht die Fahrt weiter, mit einem neuen Stopp für eine Marktveranstaltung. Sajama ist kleines, völlig abgelegenes Dorf am Fuße des gleichnamigen Berges, mit 6.542 m der höchste Berg Boliviens. Schon 1939 wurde das gesamte Umland unter Schutz gestellt und der fällige Nationalpark dann ebenfalls Parque Nacional Sajama genannt. Hier befinden sich noch weitere Vulkanberge, dazu der höchste Wald Boliviens (Quenuabäume), Lagunen, heiße Quellen, Geysire sowie prähispanische Ruinen. Heimische Tiere sind Vicuñas, Kondore, Andenpumas, Gürteltiere, Andenfüchse, Flamingos und Andenwildkatzen, also eine stattliche Auswahl interessanter Tierarten.
Doch zuerst heißt es, sich registrieren zu lassen und die Gebühr zu bezahlen, das allerdings geht ausnahmsweise recht schnell und unkompliziert. Das Dorf ist sehr einfach aufgebaut, Strom und Wasser gibt es hier nicht, aber einen kleinen Laden, in einem Restaurant zu finden, und ein paar extrem einfache Unterkünfte. Das Ganze auf immerhin über 4.300 m Höhe.
Sie wollen es noch einfacher und übernachten auf 4.700 m im Zelt, gleichzeitig das Basislager für die Besteigung des Sajamas. Neben interessanten Baumarten säumen Lamas Ihren Weg, immer im Angesicht dieses gewaltigen Eisklotzes, wo auch Ihr karges Abendessen stattfindet.
2. Tag: Eine erneut kalte Nacht erwartet Sie, dann machen Sie sich schwer bepackt über karges, steiniges Gelände auf zum Hochlager. Dieses liegt auf dem West Grat in 5.700 m Höhe, es liegen also 1000 Höhenmeter vor Ihnen, mit randvollen Rucksäcken und in bereits großer Höhe. Zuerst geht es sehr gut, der Weg ist gut gangbar, man findet schnell seinen Rhythmus. Extrem anstrengend werden dann dafür die letzten schätzungsweise 200 bis 300 Höhenmeter, es geht über rutschigen Schnee und sehr steiles lockeres Geröll. Eine Mordsquälerei mit dem großen Rucksack, auch die Höhe macht Ihnen zu schaffen. Dieses Gelände wäre auch mit normalem Rucksack in den Alpen schon sehr mühsam, doch bald ist das Hochlager erreicht. Schnell steht das Zelt, nur essen müssen Sie heute noch.
Vor dem starken Wind und der Kälte flüchtet man sich am besten möglichst früh ins Zelt für eine sehr kalte Nacht. Glücklich, wer in dieser Höhe noch Schlaf finden kann.
3. Tag: Der Gipfeltag, wiederum werden Sie mitten in der Nacht geweckt, die meisten sind froh, endlich aus dem Zelt rauszukommen. Nach einem kurzen und kalten Frühstück werden gleich die Steigeisen angelegt. Sofort geht es steil zur Sache, zum Glück ist der Rucksack viel leichter geworden. Eine kleine Eiswand mit einem scharfen Gradstück bildet die Schlüsselstelle, eher kurz und harmloser als am Huayna Potosí. Dafür bleibt der komplette Anstieg sehr steil und ist deshalb sehr mühsam. Es ist fast unmöglich einen Rhythmus zu bekommen. Doch der höchste Berg des Landes motiviert natürlich, und somit quälen Sie sich weiter, bis tatsächlich das breite Gipfeldach geschafft ist. Es hat wirklich fast die Größe eines Fußballplatzes, doch Respekt vor denen, denen jetzt noch nach Spielen ist.
Hier oben ist die Luft extrem klar, deshalb reicht die Sicht quer durch ganz Bolivien, bis hin zur weit entfernten Königsgebirge. Als Zugabe gibt es phantastische Farbenspiele über dem benachbarten Parinacota. Doch die Führer drängen zum baldigen Abstieg, um vor dem Aufweichen der Eisflächen das Hochlager zu erreichen und wieder etwas wärmer zu werden. Runter ist es nun nicht mehr annähernd so anstrengend, schnell geht es zurück zum Zelt. Hier ist erst mal eine Pause angesagt, bevor Sie alles zusammenpacken und den direkten Weg, eine Abkürzung über eine Firnflanke, zum Basislager einschlagen. Dort können Sie entscheiden, ob Sie heute noch ins Dorf weiter laufen, um sich eine weitere Nacht im Zelt zu ersparen.
Zusätzlich können Sie heute noch das Thermalbad besuchen, um sich etwas zu entspannen. Dieses besteht aus heißen Freiluftquellen und liegt ein paar Kilometer vom Dorf entfernt. Dort werden Sie sich in dem Ladenrestaurant einmieten. Es gibt zwar keine richtige Toilette hier, kein Licht und fließend Wasser, dafür aber ein gutes Abendessen und die lang ersehnte Sprite. Ansprüche stellen Sie sowieso keine mehr, Hauptsache ein warmes Bett.
4. Tag: Am Morgen bleibt noch Zeit für ein paar wunderschöne Vulkanfotos in kristallklarer Luft, oder eben der Abstieg vom Basislager und die Thermalquellen. In jedem Fall sollte man durch das weiße Friedhofstor das klassische Sajama-Foto versuchen. Durch die grandiose Vulkanlandschaft führt Ihr Weg zurück nach La Paz. Heute brauchen Sie nur noch im Auto sitzen, eine angenehme Abwechslung nach den Strapazen der Vortage. Dabei bleiben Ihnen noch einige Blicke zurück zum Sajama in verschiedenen Perspektiven.
In La Paz steht dann Ausruhen auf dem Programm, dazu natürlich endlich mal wieder eine warme Dusche und ein reichhaltiges Abendessen.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Sajama Trekking, Cordillera Real, 6.542 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Sajama Trekking, Cordillera Real, base camp 4.700 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Sajama Trekking, Cordillera Real, high camp 5.700 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Sajama Trekking, Cordillera Real, 6.542 m

5 Tagen

Ancohuma


Der Anstieg zum Ancohuma (6.427 m) führt durch grandiose, fast unberührte Fels- und Eislandschaften. Dazu die majestätische Gipfelhöhe - sicher ein absolutes Highlight jeder Bolivienreise.
1. Tag: Bereits früh am Morgen starten Sie von Sorata aus und erreichen am Nachmittag über einsame Hirtenpfade die Laguna Chilata, wo sich auch Ihr erstes Lager befindet. Sie übernachten auf 4.245 m Höhe.
2. Tag: Heute steigen Sie weiter dem Gipfel entgegen. Sie übernachten auf 4.900 m an der Gletscher Lagune. Diese haben Sie in etwa 6 Stunden vom unteren Lager erreicht. Immer karger wird die Landschaft und immer prächtiger die Fernsicht, je weiter Sie bergan steigen.
3. Tag: Das Hochlager liegt bereits auf 5.750 m. Von hier aus werden Sie morgen den Gipfel in Angriff nehmen. Vom Gletscher brauchen Sie noch mal gut 5 Stunden für den Aufstieg. Diesmal geht es komplett über Firn und Gletscherlandschaften, ein willkommener Kontrast zu den grünen Tälern weiter unten.
4. Tag: Sie starten heute sehr früh, steigen über imposante Eislandschaften und hoffen etwa in 6 Stunden den Gipfel zu erreichen. Der höchste Punkt der nördlichen Cordillera Real ist natürlich ein Aussichtsberg allerersten Ranges, nur Illimani und Sajama übertreffen ihn in Bolivien noch an Höhe. Von hier aus sollten Sie es noch schaffen, zur Chilata Lagune herunterzukommen, wo Sie übernachten.
5. Tag: Von der Lagune steigen Sie nach Sorata ab, wo Ihr Transport zurück nach La Paz schon auf Sie wartet. Die Fahrt führt wiederum sehr aussichtsreich am See vorbei.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - La Paz, Ancohuma climbing, 6.427 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - La Paz, Ancohuma climbing, 6.427 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Ancohuma climbing, 6.427 m, Cordillera Real
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Ancohuma climbing, 6.427 m, Lake Chilata

6 Tagen

Illampu Trekking


Der schwerste Berg Boliviens, an den Eisriesen über Sorata, sollten sich wirklich nur erfahrene Alpinisten wagen. Der Anstiege sind lang, der Berg ist nicht leicht zu erreichen. Dafür wirkt aber der Anstieg durch kaum begangene Eisflächen und Felsregionen umso eindrucksvoller. Der Blick reicht an klaren Tagen fast durch das gesamte Land, und natürlich liegt der komplette Titicacasee direkt unter Ihnen. Der Illampu (der Gott der Stürme) liegt östlich des Titicacasees und nördlich der Hauptstadt La Paz.

Mit 6.368 m ist er der vierthöchste Berg Boliviens und der dritthöchste der Cordillera Real. Er besteht aus den Doppelgipfeln Illampu Nord und Illampu Süd, die mit einem Schnee- und Eis Grat miteinander verbunden sind.
1. Tag: Anfahrt nach Sorata. Übernachtung in dem malerischen Andendörfchen. Weitertransport ins erste Camp Ancoma auf 4.200 m.
2. Tag: Heute steigen Sie weiter auf zum Hochlager Aguas Calientes auf 4.600 m. Der Anmarsch dauert etwa 5 Stunden und führt durch prächtige Andenregionen.
3. Tag: Heute steigen Sie zum eigentlichen Hochlager auf, von wo aus morgen der Gipfel angegangen wird. Es liegt auf erfrischenden 5.600 m Meereshöhe. Wieder sind Sie gute 5 Stunden unterwegs, wobei einige Felspassagen überwunden werden müssen.
4. Tag: In etwa 6 Stunden versuchen Sie frühmorgens über zum Teil sehr steile Eispassagen den Gipfel zu erreichen. Sie steigen danach zum Hochlager ab, wo Sie noch mal übernachten, eventuell kommen Sie noch etwas weiter.
5. Tag: Heute steigen Sie bis Aguas Calientes oder auch schon Ancoma ab, wo Sie nochmals übernachten.
6. Tag: Weiterer Talabstieg und Rücktransport nach La Paz.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Illampu, Cordillera Real 6.368 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Illampu, Cordillera Real, base camp 4.600 m
Kaleidoscope travel - tours bolivia - Illampu, Cordillera Real, high camp 5.600 m

7 Tagen

Apolobamba Trekking


1. Tag: In La Paz treffen Sie sich mit Ihrem Führer für den Apolobambatrek, Ihr Fahrzeug ist auch schon dabei, sodass Sie gleich nach Pelechuco weiterfahren können.
Da die zumeist nicht geteerten Fahrwege sich zum Teil in einem mehr als desolaten Zustand befinden, brauchen Sie auch den Rest des Tages für die Anfahrt. Doch die ist alles andere als langweilig, geht es doch durch atemberaubende, wenn auch kaum bekannte Andenregionen. Schneebedeckte 5.000er, wilde Felsgrate, grüne Weideflächen und sprudelnde Wasserfälle säumen ihren Weg. Auch Pelechuco selbst ist touristisch noch vollkommen unerschlossen und in kaum einem Reiseführer erwähnt. Sie übernachten in einem einfachen Hotel, dort wartet auch ein Abendessen auf Sie.
2. Tag: Auf uralten Inkapfaden wandern Sie dann von Pelechuco (3500 m) über einen 4.000 m hohen Pass und durch erstaunlich grüne Hochflächen. Auch ein kleiner Bach säumt Ihren Weg, sodass die Wasserversorgung gewährleistet ist. Gecampt wird dann am nahegelegenen Fluss Illo Illo auf nur noch 3.800 m. Insgesamt brauchen Sie etwa 5 Stunden für die Trekkingstrecke, gut 600 Höhenmeter müssen dabei überwunden werden.
Nachdem die Zelte aufgebaut sind, können Sie ganz nach Wunsch relaxen, umherwandern oder versuchen, einen der zahlreichen Fische im Illo Illo Fluss zu erhaschen. Ansonsten gibt es aber auch ein Abendessen vom Kocher.
3. Tag: Früh starten Sie heute, denn Sie wollen hoch hinaus. Der Sunchuli Pass auf immerhin 5.100 m Höhe bildet im wahrsten Sinne des Wortes den Höhepunkt des Treks mit herrlichem Andenpanorama. Gewaltige Bergmassive prägen die unmittelbare Umgebung, teilweise kaum je betreten. Bis hierher müssen jedoch einige Höhenmeter überwunden werden, 1.300 insgesamt. Ein stattlicher Marsch also, doch die gewaltigen Ausblicke und die ursprüngliche Landschaft entschädigen für alle Mühen. Nach gut 6 Stunden haben Sie dann Ihr zweites Lager erreicht, schnell sind auch die Zelte aufgebaut. Sie campen im Sunchuli Valley, nahe der berühmten Goldminen, welche schon von den Inkas betrieben wurden. Wer möchte, kann noch einen kurzen Blick darauf werfen.
4. Tag: Die Ruinen von Inka Kancha sind Ihr nächstes Ziel, doch zuerst gilt es einen steilen und windigen Pass zu überwinden, wiederum belohnen Sie weite und prächtige Ausblicke für die Mühen. Inka Kancha selbst liegt auf immerhin 4.200 m Höhe, also kann die Nacht wiederum sehr kalt werden, doch Sie sind ja gut ausgerüstet. Zudem sind die Ruinen mehr als sehenswert, sodass auch der Nachmittag gerettet ist. Auch heute benötigen Sie wieder um die 6 Stunden Wanderzeit, um Ihr Ziel zu erreichen, das Camp selbst liegt dann direkt neben einem malerischen Wasserfall mit Duschgelegenheit. Freiluft natürlich, entsprechend kalt ist auch das Wasser, genau richtig nach einem anstrengenden Wandertag. Am Abend sitzen Sie dann noch lange am Feuer vor den Zelten.
5. Tag: Wieder nehmen Sie einen über 5.000 m hohen Pass in Angriff, auch hier ist die Aussicht exzellent, vor allem sticht der über 5.800 m hohe Akhamani heraus, einer der vielen heiligen Berge Boliviens. Prickelnd nah steht sein eisbewehrter Gipfel über Ihnen, aber noch zahlreiche weitere Andenriesen bekommen Sie zu Gesicht. Weiter geht es am nächsten Tag durch dichten Bergurwald umrahmt von schneebedeckten Gipfeln zum nächsten Camp auf 4.300 m. Die Wegstrecke ist heute nicht ganz so lang, in 5 Stunden müsste sie geschafft sein. Auch heute Nacht erleben Sie die Anden wieder in ihrer ganzen Großartigkeit, aber auch mit ihrer erfrischenden Nachtkälte. Unglaublich klar sind die Sterne über Ihnen zu erkennen, eine Kombination aus Höhe und südlicher Lage macht dies möglich. Jatun Pampa ist übrigens der Name Ihres Lagerplatzes.
6. Tag: Ein paar kleine Häuser befinden sich an Ihrem heutigen Lagerplatz, erste Anzeichen der Zivilisation. So leben also bolivianische Bauern. Steinige Pfade und dichte Bergurwälder säumen Ihren Weg hinab nach Curva, dem ersten kleinen Bergweiler seit langem, allerdings immer noch auf gut 3.700 m Höhe gelegen. Hier gibt es neben einer kleinen Lagune auch wieder einen einfachen Laden und ein warmes Bett für die Übernachtung. Nach 4 bis 5 Stunden dürften Sie dort eingetroffen sein, es bleibt also noch genügend Zeit, das dörfliche Leben etwas zu studieren und den Ort näher unter die Lupe zu nehmen. Oder natürlich einfach nur auszuruhen. Wäre aber schade, kann man hier doch interessante Zeugnisse der Kalawaya-Kultur entdecken. Am Abend steht dann noch ein gemeinsames Abendessen an, um die Rückkehr in die Zivilisation etwas zu feiern.
7. Tag: Heute geht es wieder zurück nach La Paz, Startpunkt dafür ist das Dörfchen Achacachi, am Ostufer des Titicacasees gelegen. Hier sind Sie nur noch 280 Kilometer von La Paz entfernt, auch aufgrund der besseren Straßenverhältnisse ist die Rückfahrt deutlich kürzer als die Hinfahrt. Trotzdem stehen Ihnen gut 8 Stunden Fahrt bevor, allerdings wiederum durch eine unvergleichliche Landschaft. Fast während der gesamten Fahrt haben Sie den tiefblauen Titicacasee vor Augen mit seinen schier unendlichen Weiten. Darüber erheben sich die schon bekannten Andenriesen und hoffentlich azurblauer Himmel. Zwischendurch ist der eine oder andere Stopp angesagt, sodass es auch heute einiges zu Erleben gibt.
Am Abend finden Sie sich dann wieder in der pulsierenden Metropole ein, quasi das Kontrastprogramm zu Einsamkeit des Apolobambatreks.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
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14 Tagen

Durchquerung Cordillera Real


1. Tag: Nach dem Frühstück werden Sie im Hotel abgeholt und machen sich direkt auf den Weg nach Sorata. Etwa vier Stunden sind Sie noch unterwegs, zuerst geht es am See entlang, später über einen atemberaubenden Gebirgspass mit prickelndem Fernblick auf die Bergriesen Ancohuma und Illampu.
Mit vielen Kehren führt der Weg dann erst mal bergab in das viel gerühmte Bergdorf Sorata auf "nur" noch 2.700 m Höhe. Hier übernachten Sie auch.
Sorata ist auch der Ausgangspunkt für die erste Etappe Ihrer Cordillera-Durchquerung. Da die Lamas einige Weg Teile hier nicht bewältigen können, stoßen sie erst am 4. Tag des Treks zu Ihnen und werden am Anfang durch Maultiere ersetzt.
2. Tag: Sie starten in Sorata und haben heute immerhin gleich 1200 Höhenmeter zu überwinden, da Sie aber schon recht gut akklimatisiert sind, sollte das kein Problem sein, zumal Sie ja nur den Tagesrucksack tragen müssen. Sie steigen zum Ancohuma-Hochtal auf, an den Nord-Ost Abstürzen des Illampu gelegen. Dort befindet sich auch Ihr erstes Camp auf 3.900 m Höhe. Der Aufstieg dauert etwa 6 Stunden.
3. Tag: Nach dem Frühstück geht es zuerst einmal weitere 2 Stunden bergauf, bis Sie den Kurahuasirin-Pass auf 4.479 m erreichen. Von dieser Höhe erwartet Sie eine gigantische Aussicht auf die Hochgipfel der Illampu-Gruppe. Danach geht es endlich wieder bergab und geradeaus, nach weiteren 4 Stunden haben Sie Ihren nächsten Lagerplatz auf wiederum 3.900 m erreicht. Sie erwartet noch das mit dem Kocher bereitete Abendessen und eine herrliche Nacht in abgelegener Natur.
4. Tag: Als erstes nehmen Sie den nächsten Pass unter die Füße, mit 4.500 m noch eine kleine Steigerung zu gestern. Der Pass heißt Sarani und bietet prächtige Einblicke in die kaum bekannte, aber deshalb nicht weniger eindrucksvolle Negruni-Gruppe mit etlichen Eisgipfeln, zum Teil deutlich über 5.000 m. Nach gut 2 Stunden dürften Sie oben angelangt sein, danach geht es wie meistens auf Pässen wieder bergab, bis Sie nach weiteren 3 Stunden Marsch Ihr Camp im Weiler Ajolpaya auf 3.900 m Meereshöhe erreichen. Dorf ist etwas hochgegriffen für den Ort. Wasser und Strom: natürlich Fehlanzeige. Als Ausgleich erwartet Sie aber wiederum eine grandiose Naturlandschaft.
5. Tag: Noch mal etwas höher steigen Sie heute hinauf, der Silsani Pass hat immerhin 4.650 m zu bieten, dazu natürlich prächtige Ausblicke auf die Königsgebirge. Ihr Camp liegt heute an einem Fluss, dem Chacapa, also gibt es für Hartgesottene mal wieder eine Bademöglichkeit. Ihr Tagespensum dürfte wiederum bei ungefähr 6 Stunden reiner Wanderzeit liegen.
6. Tag: Vom Fluss geht es erst mal wiederum bergauf, der Keakeani-Pass wartet erneut mit 4.650 m auf, in völlig unberührten Berglandschaften. Die Gebirgsgruppen um Sie herum werden kaum einmal betreten. Ein langer Talabstieg liegt vor Ihnen durch das Amawaya-Tal bis zu Ihrem Lagerplatz, dem "Örtchen" Palca auf 3.900 m Meereshöhe. 5 Stunden Wanderzeit sind für diese Teilstrecke in etwa einzuplanen. Auch von diesen 3 Häusern ist nicht allzu viel Komfort zu erwarten - aber immerhin gibt es die nötigsten Versorgungsgegenstände.
7. Tag: Heute wollen Sie noch höher hinaus, der Hankolacaya-Pass liegt schon 4.700 m hoch. Sie arbeiten sich also langsam an die 5000 heran, wiederum mit phantastischen Ausblicken. Nach insgesamt 6 Stunden reiner Gehzeit gelangen Sie zu Ihrem Lager im Amawaya-Tal, diesmal auf erfrischenden 4.450 m Höhe. Von hier aus wirkt der Andenhimmel unglaublich klar, viele Sternbilder lassen sich ausmachen.
8. Tag: Der Hanquekota-Pass überquert die Königsgebirge auf 4.950 m und zeigt alle Größen des Massivs in erstaunlicher Deutlichkeit. Sie steigen dann ab ins Janquequota-Tal, wo Sie Ihr Camp neben dem malerischen Quta Thiya See aufschlagen, 4.420 m über dem Meer, mit entsprechenden Ausblicken.
9. Tag: Der nächste Pass ist "nur" noch 4.600 m hoch und schnell erreicht. Kurze Zeit später bewegen Sie sich im Gebiet um Cheqapa, wo einige geschlossene Goldminen anzutreffen sind. Wer möchte, kann also hier bleiben und versuchen, einige der kostbaren Metalle zu finden. Danach geht es noch mal aufwärts - Ihr Lager am Ajwani befindet sich auf stolzen 4.700 m Höhe. Ein Wahnsinnsplatz zum Übernachten, und kein Laut der Zivilisation ist zu hören.
10. Tag: Heute brauchen Sie erstmal 6 Stunden, um 2 sehr hoch gelegene Pässe zu überwinden, nämlich den 4.860 m hohen Janchallani-Pass und den mit 4.900 m noch etwas höheren Juri Quta. Sie nähern sich dabei nun unweigerlich den etwas bekannteren Regionen der Cordillera mit der steil aufragenden Condoriri-Gruppe. Ihr Camp heißt ebenfalls Juri Quta und liegt wiederum auf 4.700 m.
11. Tag: Heute liegt der höchste Punkt Ihrer Durchquerung vor Ihnen, der Apacheta-Pass, direkt vor den Respekt einflößenden Eiswänden des Condoriri. Wer möchte, kann von hier noch leicht den Cerro Austria (5300 m) mitnehmen, einen einfachen Wanderberg. Danach geht es hinab, zum 4.650 m hoch gelegenen Base Camp der Condoriri-Gruppe, malerisch am Ufer der Laguna Chiara Quta gelegen. Hier lässt sich sogar Bier erwerben, dazu gibt es hölzerne Toilettenhäuschen. Von hier aus werden auch alle wichtigen Berge der Condoriri-Gruppe angegangen.
12. Tag: Sie bleiben heute an diesem malerischen See. Wer möchte, kann einen Ruhetag einlegen mit etwas Schauen und Umherwandern. Alternativ könnte ein weiterer kleiner Berg dieser Gruppe bestiegen oder ein wenig der Gletscher erkundet werden, der untere Teil ist definitiv harmlos.
13. Tag: Heute geht es aber wieder weiter, noch mal 6 Stunden reine Gehzeit liegen vor Ihnen. Dazu 2 Pässe um 5.000 m. Von dort steigen Sie ins Liviaosa-Tal ab, dort befindet sich auch Ihr Campingplatz auf nur noch 3.750 m. Wiederum ein malerisches Örtchen in unberührter Natur.
14. Tag: Heute geht es größtenteils bergab, Ihr Ziel heißt Chacapampa im unberührten Zongo-Tal. Hier sollen noch Pumas und Brillenbären umherstreifen. Allerdings sind die Chancen, diese, mittlerweile sehr selten und vorsichtig gewordenen Tiere, zu Gesicht zu bekommen, ziemlich gering. Fauna und Vegetation sind aber in jedem Fall höchst interessant.
Im Zongo-Tal werden Sie abgeholt und überqueren auf dem Rückweg den gleichnamigen Pass, direkt unterhalb des wohl berühmtesten Berges Boliviens, des formschönen Huayna Potosí. Am Nachmittag treffen Sie dann in La Paz ein.

Diese Trekking ist auch möglich mit mehrere Gipfelaufstiege.

 

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
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