Touren Jesuiten-Missionen

Viel mehr als nur Kirchen!
Schöne Umgebung, freundliche Menschen, ein ganz anderer Lebensrhythmus!
Diese Tour verbindet Kultur mit Natur.

 

Eine wirklich ganz besondere Tour ist die zu den Jesuiten-Missionen. Die Leute bezeichnen es auch als den Jesuiten-Rundgang und meinen damit die "Schleife / Runde" von Santa Cruz nach: San Javier, Concepción, San Ignacio de Velasco, Santa Ana, San Rafael, San Miguel, San José de Chiquitos und zurück nach Santa Cruz. Nichtsdestoweniger sind dies nicht alle der Jesuiten-Missionen.


In zwei Tagen können Sie die Missionen besuchen, die im Osten und Nordosten von Santa Cruz liegen. Wenn Sie die gesamte Runde machen wollen, brauchen Sie ein bisschen mehr Zeit.

Und wenn Sie zum Beispiel auch die Mission von Santiago de Chiquitos besuchen wollen, - die absolut einen Besuch wert ist - dann sollten Sie an 5 Tage bis zu einer Woche denken.

Sie müssen bedenken, dass die Distanzen nicht so groß, aber die Straßen nicht immer in einem hervorragenden Zustand sind, was wiederum bedeutet, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit niedrig ist. Und natürlich wollen Sie ausreichend Zeit haben, um die Orte gut zu erkunden.

 

Verfügen Sie über:
Dann können Sie diese Orte besuchen:
2 Tagen San Javier und Concepción
3 Tagen

San Javier, Concepción und San Ignacio de Velasco
oder:
San José de Chiquitos, la Torre de Chochis und Santiago de Chiquitos

4 Tagen San Javier, Concepción, San Ignacio de Velasco, San Miguel, San Rafael, Sa. Ana und San José de Chiquitos
5 Tagen San Javier, Concepción, San Ignacio de Velasco, San Miguel, San Rafael, Sa. Ana, San José de Chiquitos, la Torre de Chochis und Santiago de Chiquitos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was die Jesuiten-Missionen so besonders macht, ist, dass in Bolivien, anders als in Argentinien oder Paraguay, die Kirchen noch intakt sind. Sie sind unter dem Architekten Hans Roth renoviert worden und wurden dann auch zum UNESCO-Welterbe erklärt! Das Gebiet der Missionen ist reich an Kultur und hat eine besondere Geschichte.

 

Wir können ein Programm für Sie unter Berücksichtigung der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit aufstellen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Wir geben Ihnen bereits einige allgemeine Informationen über die Jesuiten-Missionen und ihre Geschichte.
Der Bereich der Missionen wurde normalerweise von Stämmen bewohnt, die als Nomaden lebten. Die Jesuiten errichteten zunächst einen autonomen religiösen Staat in Paraguay und von dort aus breiteten sich -unter anderem- die Missionen nach Bolivien aus. Hier richteten sie Siedlungen mit zwei oder drei Priestern an der Spitze jeder Siedlung ein, und in jeder Siedlung etablierte sich eine eigene Armee, die angeblich die bestausgebildete Armee des Kontinents war. Sie schützten ihren Bereich gegen die Portugiesen in Brasilien und gegen die Spanier auf der anderen Seite.


Die Indianer profitierten vom Leben in einer Siedlung, weil sie auf dieser Weise vor dem "Encomienda"-System (ein System, bei dem sie, als Gegenleistung für den gewährten Schutz, zur Arbeit gezwungen wurden) und der Sklaverei flüchten konnten.

 

Die Missionen erlebten ihre Blütezeit unter dem Priester Martin Schmid. Er hatte die Missionen von San Javier, Concepción und San Rafael de Velasco aufgebaut und einige der Altäre und Musikinstrumente entworfen.


Die Spanier erkannten sehr schnell, dass die Jesuiten immer mächtiger wurden, und im Jahr 1767 wurden die Missionen aufgelöst und die Jesuiten vom Kontinent vertrieben.
Nachdem die Spanier herausfanden, dass die Siedlungen nicht gewinnbringend waren, verließen sie sie, bald gefolgt von den Indianern. Was blieb, waren der Boden für die Landwirtschaft und die fantastischen Kirchen, die heute noch bewundert werden können.

 

Die Jesuiten hatten den Indianern nicht nur ihre Religion, sondern auch ihre Kultur gebracht, unter anderem hatten Sie den Indianern beigebracht, wie man Musikinstrumente wie Harfen und Geigen aus Holz macht, und sie hatten auch gelernt, auf diesen Instrumenten zu spielen. Alle zwei Jahre gibt es Barock-Konzerte in den Kirchen der Missionen, die weltweites Interesse auf sich ziehen.

 

Musikinstrumente und Ornamente werden immer noch von Hand in dieser Region hergestellt. Sie können einen Blick auf sie werfen oder sie sogar in einer der Werkstätten kaufen, in denen Sie den Handwerkern bei der Arbeit zusehen können.

 

 

Die ganze Region verbreitet eine besondere Atmosphäre, das Leben plätschert ruhig vor sich hin. Sie werden nie den Besuch in dieser Gegend vergessen.


Darüber hinaus hat Santiago de Chiquitos eine herrliche Natur zu bieten.
Sie können unter verschiedenen (Tages) Wanderungen wählen: zu einem Aussichtspunkt über das riesige grüne Tal von Tucavaca, bis zu einem natürlich geformten Bogen und alten Felsmalereien.

Das Tucavaca Tal ist ein Naturschutzgebiet, und Tapire und Jaguare leben noch immer hier.

Santiago de Chiquitos ist höher gelegen als die anderen Missionen, und daher ist es hier etwas kühler.

 

 

  • Inklusive:
    Privattransport;
    Spanisch, Englisch oder Deutschsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtung(en) in Hotel(s);
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.




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