Über den Nationalpark Amboró

Der Nationalpark Amboró ist einer der wichtigsten geschützten Gebiete von Bolivien, weil er eine landschaftlich reizvolle Schönheit mit tiefen Canyons, Bergen, Flüssen und Wasserfällen, mit einer großen Vielfalt von Flora und Fauna aufweist.
Bisher sind 2.659 Arten von Pflanzen registriert worden, obwohl vermutlich über 3.500 Arten vorhanden sein könnten. Man hat etwa 1.236 Arten von Pflanzen gefunden, die verschiedene einheimische Vogelart anziehen. Der Park, der sich im Departement von Santa Cruz befindet, erstreckt sich auf 4 Provinzen: die Provinzen Manuel María Caballero, Florida, Andrés Ibáñez und Ichilo.
Der Nationalpark hat eine Ausdehnung von 637.600 ha, und ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Die geschützte Zone des Parkes mit 442.500 ha und die Pufferzone mit 195.100 ha.
 
Nationalpark Amboró

Der Nationalpark Amboró ist einer der unberührtesten (sub) tropischen Lebensräume auf der ganzen Welt.
Der Park liegt innerhalb dreier verschiedener Ökosysteme: den Gebirgsausläufern der Anden, dem nördlichen Chaco und dem Amazonasbecken.

Der Park wurde ursprünglich als das Wildtierreservat German Busch im Jahr 1984 gegründet, aber mit Hilfe von dem einheimischen Biologen Noel Kempff, dem britischen Zoologen Robin Clark und anderen auf seine gegenwärtige Größe ausgedehnt. Der Park präsentiert eine unglaubliche Vielfalt von Flora und Fauna. Wegen seiner einzigartigen geographischen Standorte und wegen seines Tier- und Pflanzenreichtums aus dem Hochland als auch Tiefland stellen sich häufig Besucher ein.
Landschaft Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours © Ameisenbär im Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours © Landschap Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©

Man kann viele Bäume vorfinden, die wegen ihres guten Holzes geschätzt sind, wie den Mara-Baum (Swielenia), Palmenarten wie die Chonta-Palme (Astrocaryum), eine enorme Vielfalt von Ananasgewächsen und Orchideen, und von riesigen Farnen und Bambus umgrenzte Wälder. Neue Studien gehen von einer Anzahl von 638 Pflanzenarten aus, obwohl viele Arten noch nicht eindeutig identifiziert worden sind.
Weil sich der Park auf verschiedene Ökosysteme erstreckt, ist der Tierbestand auch äußerst unterschiedlich.
Am beeindrucktesten ist die riesige Anzahl von Vögeln, die diesen Bereich bewohnen, einschließlich solcher rarer Arten wie gehörnte Curassows (Tuberkelhokko), Quetzals (Trogon, Göttervogel), den Cock-of-the-rocks (Anden-Klippenvogel, fast ausschließlich in Bolivien zu finden), den häufiger auftretenden kastanienbraunen Macaw und den Cuvier-Tukan.

Klammeraffe im Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©

Pfad im Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©

Gürteltier im Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©

Laut Robin Clark ist Amboró ein ökologisches Meisterwerk: 712 Vogelarten sind schon entdeckt worden, und nur 50 Prozent des Parks ist bislang gründlich erkundet worden. Auch die meisten in Amazonien einheimischen Säugetiere sind hier vertreten. Das umfasst u.a. Capibaras (Wasserschweine), Pekaris (Nabelschweine), Tapire, mehrere Arten von Affen wie die Howler-Affen und die Kapuzineräffchen, Dschungelkatzen wie den Jaguar, den Ozelot, den Margay (Baumozelot) und den zunehmend seltenen Brillen- oder Andenbären, die einzige Art eines in Südamerika lebenden Bären.
Amboró ist ein Ort von spezieller Schönheit. Ein Besuch reicht aus, um sogar den skeptischsten Besucher zu überzeugen, dass Amboró wirklich eines der letzten unberührten Naturschutzgebiete auf der Erde ist.
 

Aussichtspunkt Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©    Orchidee Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©    Schmetterling Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©    Sandsteinberge Refugio Los Volcanes; foto Ben Verhoef Tours ©


Wir bieten Touren von Samaipata oder Santa Cruz zur Südseite des Nationalpark Amboró an und Mehr-Tages-Touren zur schönen Ökohütte von El Refugio Los Volcanes.