Condoriri Trekking
Privattour, 4 Tage
Über den Bergweiler Tuni geht es vorbei an malerischen See Augen an die Basis der eisgepanzerten Condoriri-Gruppe, einer der schönsten und gewaltigsten Bergregionen Boliviens.
1. Tag: Früh starten Sie mit dem Taxi von La Paz aus, zuerst über die Hauptstraße nach Copacabana, dann biegen Sie rechts in ein Seitental ab, an dessen Ende sich das malerische Dörfchen Tuni befindet, direkt nebenan der Tuni-Stausee, welcher als Wasserspeicher für die Hauptstadt dient. Von hier aus starten Sie mit Tragtieren durch ein bildschönes Tal zum Hochlager. Der Trek dauert etwa 3 Stunden und ist größtenteils flach. Am See schlagen Sie dann Ihr Lager auf, aufregend nah unter den zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoriri-Gruppe.
2. Tag: Den höchsten Gipfeln des Condoriri vorgelagert, bietet der Cerro Austria aus der Ferne betrachtet einen imposanten Anblick. Wer seine immerhin 5.300 m hohe ebenmäßige Felspyramide vom Tunisee aus zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, kann kaum glauben, dass diese so abweisend wirkende Felsgestalt problemlos auf einfachen Wegen zu besteigen ist. Zudem erhebt sich der Berg direkt über dem Basislager am Fuße der Condiriri-Gruppe, von wo aus etliche Berge dieser Region angegangen werden können. Daher wird er oft als Eingehtour für die schwierigeren Ziele wie den Pequenio Alpamayo oder den Condoriri selbst benutzt.
Da Ihr Ausgangspunkt schon recht hoch gelegen ist, bleiben nur noch etwa 700 Höhenmeter und ungefähr 3 Stunden Aufstieg übrig. Es geht auf recht gutem Pfad über weite Geröllflächen und grünes Weideland in einen kleinen Sattel hinein. Hier wird der Blick plötzlich frei auf die gewaltigen Eisflächen unter dem Condoriri und die Respekt einflößende Eiswand des Ala Izquierda. Sie steigen nun den breiten Grat weiter hinauf, einfach über steilen Schutt, immer noch mit Pfadspuren.
Oben bestechen nicht nur die Fernblicke auf die zahlreichen See Augen, fast die gesamte Cordillera Real lässt sich von hier aus überschauen, an klaren Tagen rückt selbst der nicht allzu weit entfernte Titicacasee ins Blickfeld. Sie steigen am Anstiegsweg auch wieder ab und übernachten noch mal am See.
3. Tag: Heute müssen Sie zuerst einmal einen über 5.000 M hohen Pass überwinden, eventuell bleibt Zeit von dort aus den 5.250 M hohen Mirador 'mitzunehmen'. Da Sie jedoch schon auf 4.600 M übernachtet haben, ist dieser Aufstieg recht gut zu schaffen. Weiter geht es durch herrlich grüne Bergwiesen, unter den wilden Fels- und Eisgipfeln der Condoriri-Gruppe hindurch, bis zu Ihrem heutigen Lagerplatz Maria Lloco. Dieser befindet sich direkt unter dem gleichnamigen Berg, welcher vor allem durch eine kleine, aber sehr steile Eiswand besticht.
4. Tag: Die heutige Tagesetappe steht ganz im Zeichen eines Berges, eines ganz besonderen allerdings. Der Huayna Potosí mit seiner perfekten Gipfelpyramide aus glänzendem Firn, gehört nicht umsonst zu den begehrtesten Bergsteigerzielen des Landes. Von allen Seiten sticht er deutlich aus der Masse der Andenberge heraus, ein Blickfang während der gesamten Wanderung. Einfach zu besteigen ist er allerdings nicht.
Ihr Weg führt heute allerdings nur um den Berg herum, immerhin bis zum Ausgangspunkt der Besteigung am Zongopass. Dort erwartet Sie dann Ihr Taxi und etwa 3 Stunden später genießen Sie, zurück in La Paz, die Annehmlichkeiten der Zivilisation.
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