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Durchquerung Cordillera Real
Privattour, 14 Tage

1. Tag: Sie werden im Hotel abgeholt und machen sich direkt auf den Weg nach Sorata. Etwa vier Stunden sind Sie unterwegs, zuerst geht es am See entlang, später über einen atemberaubenden Gebirgspass mit prickelndem Fernblick auf die Bergriesen Ancohuma und Illampu. Mit vielen Kehren führt der Weg dann erst mal bergab in das viel gerühmte Bergdorf Sorata auf 'nur' 2.700 M Höhe. Hier übernachten Sie.

2. Tag: Sie haben heute immerhin gleich 1200 Höhenmeter zu überwinden. Da Sie aber schon recht gut akklimatisiert sind, sollte das kein Problem sein, zumal Sie ja nur den Tagesrucksack tragen müssen. Sie steigen zum Ancohuma-Hochtal auf, an den Nord-Ost Abstürzen des Illampu gelegen. Dort befindet sich auch Ihr erstes Camp auf 3.900 M Höhe. Der Aufstieg dauert etwa 6 Stunden.

3. Tag: Es geht zuerst einmal weitere 2 Stunden bergauf, bis Sie den Kurahuasirin-Pass auf 4.479 M erreichen. Von dieser Höhe erwartet Sie eine gigantische Aussicht auf die Hochgipfel der Illampu-Gruppe. Danach geht es wieder bergab und geradeaus. Nach weiteren 4 Stunden haben Sie Ihren Lagerplatz auf wiederum 3.900 M erreicht. Das Abendessen wird vom ChefKoch zubereitet und an diesem abgelegenen Ort erwartet Sie eine wunderbare Nacht.

4. Tag: Als erstes nehmen Sie den nächsten Pass unter die Füße, mit 4.500 M noch eine kleine Steigerung zu gestern. Der Pass heißt Sarani und bietet prächtige Einblicke in die kaum bekannte, aber deshalb nicht weniger eindrucksvolle Negruni-Gruppe mit etlichen Eisgipfeln, zum Teil deutlich über 5.000 m. Nach gut 2 Stunden dürften Sie oben angelangt sein, danach geht es wie meistens auf Pässen wieder bergab, bis Sie nach weiteren 3 Stunden Marsch Ihr Camp im Weiler Ajolpaya auf 3.900 M Meereshöhe erreichen. Dorf ist etwas hochgegriffen für den Ort. Wasser und Strom: natürlich Fehlanzeige. Als Ausgleich erwartet Sie aber wiederum eine grandiose Naturlandschaft.

5. Tag: Noch mal etwas höher steigen Sie heute hinauf, der Silsani Pass hat immerhin 4.650 M zu bieten, dazu natürlich prächtige Ausblicke auf die Königsgebirge. Ihr Camp liegt heute an einem Fluss, dem Chacapa, also gibt es für Hartgesottene mal wieder eine Bademöglichkeit. Ihr Tagespensum dürfte wiederum bei ungefähr 6 Stunden reiner Wanderzeit liegen.

6. Tag: Vom Fluss geht es erst mal wiederum bergauf, der Keakeani-Pass wartet erneut mit 4.650 M auf, in völlig unberührten Berglandschaften. Die Gebirgsgruppen um Sie herum werden kaum einmal betreten. Ein langer Talabstieg liegt vor Ihnen durch das Amawaya-Tal bis zu Ihrem Lagerplatz, dem Örtchen Palca auf 3.900 M Meereshöhe. 5 Stunden Wanderzeit sind für diese Teilstrecke in etwa einzuplanen. Auch von diesen 3 Häusern ist nicht allzu viel Komfort zu erwarten - aber immerhin gibt es die nötigsten Versorgungsgegenstände.

7. Tag: Heute wollen Sie noch höher hinaus, der Hankolacaya-Pass liegt schon 4.700 M hoch. Sie arbeiten sich also langsam an die 5.000 heran, wiederum mit phantastischen Ausblicken. Nach insgesamt 6 Stunden reiner Gehzeit gelangen Sie zu Ihrem Lager im Amawaya-Tal, diesmal auf erfrischenden 4.450 M Höhe. Von hier aus wirkt der Andenhimmel unglaublich klar, viele Sternbilder lassen sich ausmachen.

8. Tag: Der Hanquekota-Pass überquert die Königsgebirge auf 4.950 M und zeigt alle Größen des Massivs in erstaunlicher Deutlichkeit. Sie steigen dann ab ins Janquequota-Tal, wo Sie Ihr Camp neben dem malerischen Quta Thiya See aufschlagen, 4.420 M über dem Meer, mit entsprechenden Ausblicken.

9. Tag: Der nächste Pass ist 'nur' noch 4.600 M hoch und schnell erreicht. Kurze Zeit später bewegen Sie sich im Gebiet um Cheqapa, wo einige geschlossene Goldminen anzutreffen sind. Wer möchte, kann also hier bleiben und versuchen, einige der kostbaren Metalle zu finden. Danach geht es noch mal aufwärts - Ihr Lager am Ajwani befindet sich auf stolzen 4.700 M Höhe. Ein Wahnsinnsplatz zum Übernachten, und kein Laut der Zivilisation ist zu hören.

10. Tag: Heute brauchen Sie erstmal 6 Stunden, um 2 sehr hoch gelegene Pässe zu überwinden, nämlich den 4.860 M hohen Janchallani-Pass und den mit 4.900 M noch etwas höheren Juri Quta. Sie nähern sich dabei nun unweigerlich den etwas bekannteren Regionen der Cordillera mit der steil aufragenden Condoriri-Gruppe. Ihr Camp heißt ebenfalls Juri Quta und liegt wiederum auf 4.700 M.

11. Tag: Heute liegt der höchste Punkt Ihrer Durchquerung vor Ihnen, der Apacheta-Pass, direkt vor den Respekt einflößenden Eiswänden des Condoriri. Wer möchte, kann von hier noch leicht den Cerro Austria (5.300 M) mitnehmen, einen einfachen Wanderberg. Danach geht es hinab, zum 4.650 M hoch gelegenen Base Camp der Condoriri-Gruppe, malerisch am Ufer der Laguna Chiara Quta gelegen. Hier lässt sich sogar Bier erwerben, dazu gibt es hölzerne Toilettenhäuschen. Von hier aus werden auch alle wichtigen Berge der Condoriri-Gruppe angegangen.

12. Tag: Sie bleiben heute an diesem malerischen See. Wer möchte, kann einen Ruhetag einlegen mit etwas Schauen und Umherwandern. Alternativ könnte ein weiterer kleiner Berg dieser Gruppe bestiegen oder ein wenig der Gletscher erkundet werden, der untere Teil ist definitiv harmlos.

13. Tag: Heute geht es aber wieder weiter, noch mal 6 Stunden reine Gehzeit liegen vor Ihnen. Dazu 2 Pässe um 5.000 M. Von dort steigen Sie ins Liviaosa-Tal ab, dort befindet sich auch Ihr Campingplatz auf nur noch 3.750 M. Wiederum ein malerisches Örtchen in unberührter Natur.

14. Tag: Heute geht es größtenteils bergab, Ihr Ziel heißt Chacapampa im unberührten Zongo-Tal. Hier sollen noch Pumas und Brillenbären umherstreifen. Allerdings sind die Chancen, diese, mittlerweile sehr selten und vorsichtig gewordenen Tiere, zu Gesicht zu bekommen, ziemlich gering. Fauna und Vegetation sind aber in jedem Fall höchst interessant.
Im Zongo-Tal werden Sie abgeholt und überqueren auf dem Rückweg den gleichnamigen Pass, direkt unterhalb des wohl berühmtesten Berges Boliviens, des formschönen Huayna Potosí. Am Nachmittag treffen Sie dann in La Paz ein.

Diese Trekking ist auch möglich mit mehrere Gipfelaufstiege.

  • Inklusive:
    Transport;
    Spanisch oder Basis Englischsprechendem Führer, abhängig von Ihren Wahl und Verfügbarkeit;
    Übernachtungen im Zelt;
    Schlafmatte;
    Mahlzeiten vom Mittagessen am ersten Tag bis einschließlich zum Mittagessen am dritten Tag;
    Kochgeräte;
    Transport von Zelt, Essen, Kochgeräte;
    Eintrittsgelder.
  • Exklusiv:
    Schuhe;
    Schlafsack;
    Self-inflating Matte/Isomatte;
    Kletterausrüstung (kann in La Paz gemietet werden);
    Transport/Träger Ihrer persönlichen Sachen;
    Alle Kosten, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.